IHK Arbeitsmarktradar Bayern 2026
Wertschöpfungsverluste in Bayern
Auf Grund der Arbeitskräftelücke kam es im Jahr 2024 zu Wertschöpfungsverlusten in Höhe von 16,3 Milliarden Euro (2,3 % der gesamten Bruttowertschöpfung) für die bayerische Wirtschaft. Es handelt sich dabei um potenzielle Wertschöpfung, die auf Grund fehlender Arbeitskräfte nicht realisiert werden konnte. Diese Verluste werden auf Grund der sich verschärfenden Lage am Arbeitsmarkt bis 2029 auf 25,4 Milliarden Euro (3,5 % der gesamten Bruttowertschöpfung) ansteigen.
In absoluten Zahlen entfällt von diesen Verlusten mit 7,5 Mrd. Euro im Jahr 2029 der größte Teil auf die Region der IHK für München und Oberbayern (Abbildung 1). Betrachtet man dagegen die Verluste in Relation zur gesamten Wertschöpfung sind mit 7,2 % besonders Oberfranken (IHK-Bezirke Coburg und Oberfranken Bayreuth) und der IHK-Bezirk Würzburg-Schweinfurt (6,4 %) betroffen (Abbildung 2).
Abbildung 1: Wertschöpfungsverluste durch Arbeitskräftemangel in den bayerischen Regionen - absolut
Abbildung 2: Wertschöpfungsverluste durch Arbeitskräftemangel in den bayerischen Regionen - relativ